Du siehst, was du sehen willst
Am Anfang

Du siehst, was du sehen willst

Jeden morgen stehe ich auf. Jeden morgen schaue ich in den Spiegel. Und jeden morgen sehe ich mich – so glaube ich zumindest. Sehe ich mich wirklich oder bin ich nur eine optische Täuschung meines Selbst?
Es ist bekannt, dass unsere Wahrnehmung der Umwelt zu ca. 85 % über unsere Augen erfolgt. Wir haben zwar fünf Sinne, doch den Augen wird die gewaltige Aufgabe zugemutet für uns warzunehmen, die Wahrheit ebenso wie die Unwahrheit.
Das was unsere Augen sehen, kann uns inspirieren, kann uns erfreuen oder erschrecken. Sie zeigen uns, was wir sehen wollen, worauf wir unseren Focus richten. Mit den Augen orientieren wir uns in unserer Umgebung. Sie helfen uns, damit wir uns überall zurecht finden können, ob zuhause, an der Arbeit oder in der Freizeit.
Jeder, der schon einmal eine eingeschränkte Sichtweise z.B. durch eine Verletzung der Augen oder durch krankheitsbedingte Verschlechterung der Sehschärfe (z.B. bei Diabetis) erfahren hat, weiß wovon ich hier schreibe. Das Leben zu managen wird schwieriger und mühevoller und alles benötigt viel mehr Zeit. Also keine Frage – unsere Augen sind in unserer 3D-Welt hyper wichtig.

Doch was zeigen sie dir? Zeigen sie dir dein wahres ICH? Wohl kaum.
Sie zeigen dir eben nur das, was bildhaft aufgenommen werden kann. Eben nur einen Bruchteil deines Selbst, das, was deine äußere Hülle ist, so wie du dich oder dein Spiegelbild siehst. Dabei sind es eben vorwiegend nur äußere Merkmale wie Haare, Makeup, Kleidung, Rasur, etc. die gesehen werden und durch entsprechende Korrektur mit dem Bild, welches du von dir hast, wieder in Einklang gebracht werden.

Jemand anderes sieht sich schon wieder ganz anders. Jeder hat seinen eigenen Blickwinkel und seine eigenen Erfahrungen, denn das was gesehen wird, wird vom Sehenden blitzschnell mit gespeicherten Informationen abgeglichen und meist in eine Bewertung gebracht. Ob gut, schön oder gruselig – immer findet das, was wir sehen, eine Resonanz in unserem persönlichen Bewertungssystem, wird von uns gemocht oder abgelehnt, erfreut oder verunsichert uns.

Viele von uns kennen den Zustand, wenn jemand “eine rosarote Brille trägt”. Der Volksmund sagt auch “blind vor Liebe sein”, was nichts anderes bedeutet, als einen anderen Menschen “schön zu sehen”. Es werden einfach Dinge oder Handlungen, die einem nicht so gefallen, ausgeblendet oder ignoriert. Es wird eben nur das gesehen, was gesehen werden soll.

Es gibt jedoch auch noch eine andere Art zu sehen. Die Rede ist vom kosmischen, übergeordneten Sehen, dem Sehen mit dem dritten Auge. Es ist wie ein intuitives Erkennen von Zusammenhängen, die mit den physischen Augen nicht möglich sind.
Viele von uns wissen, dass wir mehr sind als reine Materie, dass wir eine Einheit von Körper, Geist und Seele sind.
Wenn wir die Fähigkeiten der medialen Warnehmung wieder schulen, also den Schleier von unserem dritten Augen auflösen, uns wieder zurück erinnern an unsere ursprüngliche SEINSFORM, erkennen wir, dass wir viel mehr sind als das, was wir denken zu sein.

Wer entsprechend bereit ist über den eigenen Tellerrand zu schauen und offen ist für das Mysterium des Lebens, kann viel besser erkennen, wer er eigentlich wirklich ist. Niemand hält dich davon ab, außer deine eigene begrenzte Sichtweise … sei du und erkenne, wer du wirklich bist …

Fortsetzung folgt

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